Wie kam ich zu Live-Steam.
Begeistert von dem 1. Echt-Dampf-Hallentreffen 1997 in Sinsheim bin ich mit einem Katalog der Fa. Zimmermann nach Hause gefahren. Sehr schnell mußte ich feststellen, daß die 5-Spur für unseren Garten zu groß und mein Geldbeutel zu klein ist. Also war das Thema Live-Steam gestorben. (immerhin habe ich noch eine Spur-Z Anlage).
Erneut kam das Thema Live-Steam auf dem Ludwigshafener Parkfesttreffen im Juni 97 zu Tage. Die Fa. Bretzler hatte als Angebot, die Mamod für ca. 400,- DM auf dem Stand.
Ich kam mit einigen Leuten ins Gespräch und das Thema ging mir nicht mehr aus dem Kopf.
Etwa 2 Wochen später habe ich mir dann doch die Mamod gekauft (für 400,-DM !!!). Ein kleines Oval im Garten ausgelegt und war erstmal enttäuscht. Das mitgelieferte Esbit brannte einfach zu schnell ab. Es machte kurz zisch die Kolben quietschten in den Zylindern und das wars. Hr. Bretzler gab mir telefonischen Rat und machte mir Mut Die Lok muß zuerst einige Kesselfüllungen eingefahren werden.
Also neues Esbit gekauft (ist gar nicht so einfach im Zeitalter der Propangascamper) und wieder in den Garten. Die Ergebnisse wurden besser und so allmählich fuhr die Lok auch mal 2-3 Runden. Aber der Brennstoff Esbit war nicht die Lösung, es mußte was anderes her. Da ich in der Mechanik und Metallbearbeitung nicht besonders versiert bin, mußte es was werden, daß ich mit meinen bescheidenen Kenntnissen selbst bauen kann. Da ich damals keine Lieferanten für Dampfmodellzubehör kannte, mußten alle benötigten Teile im Baumarkt erhältlich sein.
-zur Bauanleitung eines Spiritusbrenners.
-der Einbau einer Fernsteuerung.